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… auf der Suche nach einer passenden Katze …

Wer sich dafür entscheidet eine Katze in seinem Heim aufzunehmen, wird sich im ersten Moment keine Gedanken über Genetik, Erbkrankheiten oder Inzucht machen. Auf der Suche nach einer süßen Katze ist man über das Internet sehr schnell fündig, viele Angebote sind mit und noch mehr ohne Stammbaum.

Eine Katze zum Dumpingpreis von 300 € ist meist nur im ersten Moment günstiger. Oft sind sie tickende Zeitbomben durch Erbkrankheiten wie HCM oder bringen schon zum Einzug die tollsten Überraschungen (Giardien, E. coli Bakterien, FeLV, …) mit. Bereits jetzt ist eine Rassekatze mit Stammbaum, die sie mit einem Gesundheitszeugnis bekommen, deutlich günstiger.

300 € + 50 € = 700 € ?

Bei Kosten für den Stammbaum von 50 € (normal 10-40 €), stellt sich die Frage: Warum kostet eine Katze von einem seriöser Züchter mit Stammbaum keine 350 € sondern 700 €? Macht der Züchter 350 € Gewinn? – Preise Kitten

Katzenbabies können nur auf Kosten der Tiere zu Dumpingpreisen produziert werden.

Woran spart ein Vermehrer um eine vermeintliche Rassekatze für 300€ anzubieten?

  • Gesundheitliche Untersuchungen der Elterntiere (HCM,PKD, …)
  • Artgerechte Haltung mit Freigehegen
  • Einhaltung der Begrenzung der Würfe (3 Würfe in 2 Jahren)
  • Frühe Abgabe der Kitten um Futter zu sparen (frühestens mit 12 Wochen)
  • Entwurmung, Impfung und/oder Mikrochip
  • Gesundheitszeugnis

Geiz ist geil – nur nicht für das Kitten.

Das war zumindest der bisherige Stand.

Inzwischen hat sich durch das Coronavirus alles geändert. Schwarzzüchter schießen wie Pilze aus dem Boden, und Katzenbabys werden zu vollkommen utopischen Preisen angeboten. Natürlich ohne Papiere (somit ist die Katze nicht als reinrassig zu bezeichnen), ohne Untersuchungen der Elterntiere, um Erbkrankheiten auszuschließen, teilweise ohne Impfung oder mit nur 1 Impfung, die 2. Impfung nach 4 Wochen muss dann vom neuen Besitzer bezahlt werden, und auch immer noch oft genug viel zu früh. Wenn die Kitten anfangen, Geld zu kosten, werden sie viel zu früh abgegeben, oft genug in Einzelhaltung und ohne Sozialisierung. Die Folgen sind vielfältig: Tierleid, Krankheit bis hin zum Tod, Verhaltenauffälligkeiten (zerstörerisches und aggressives Verhalten), mit der Folge, dass die Zwerge dann aus lauter Verzweiflung im Tierheim landen. .

Das ganze nimmt inzwischen vollkommen absurde Züge an, da Kitten zu überhöhten Preisen angeboten werden, die oft sogar höher sind, als die Preise seriöser Züchter!

Oder es wird aus Mitleid gekauft, weil es „den armen Tieren ja so schlecht geht und ich so ein wenig das Leid mindern kann“.
Nein – bitte nicht! Schmeißen Sie einem schlechten „Züchter“ nicht noch das Geld vor die Füße, damit er für seine Taten auch noch be- (ent-)lohnt wird, versuchen Sie, Fotos zu machen, auf dem Absatz umdrehen und das zuständige Veterinäramt informieren!

Bitte kaufen sie kein Tier aus Mitleid! Die Nachfrage bestimmt das Angebot!

Was einen guten Züchter ausmacht, können Sie hier nachlesen.

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Bin ich bereit für eine Katze?

Eine Katze macht sehr viel Freude, bedeutet aber auch große Verantwortung. Jedem sollte vor der Anschaffung klar sein: ein Tier kann im Unterhalt oder auch in medizinischer Hinsicht sehr sehr teuer werden – der Kauf-/Anschaffungspreis ist meist das geringste dabei. Können sie sich eine Katze finanziell wirklich leisten? Vor allem dann, wenn sie ernsthaft krank wird oder einen Unfall hat? 1000€ sind da schnell zusammen.

  • Rassekatze oder lieber eine hübsche Katze aus dem Tierheim
  • Keine Einzelhaltung
  • Kosten für die Katzenhaltung
  • Freigang oder Wohnungshaltung
  • Brauch ich eine Krankenversicherung für meine Katze?

Schnelle Checkliste zum Kauf einer Katze:

  • Lassen Sie sich Zeit bei der Suche
  • Besuchen Sie mehrere Züchter
  • Keine Katze an z.B. osteuropäischen Grenzen erwerben
  • Keine Katze aus Mitleid kaufen
  • Gestatten Sie dem Züchter einige kritische Fragen
  • Nie vor der 12. Lebenswoche
  • Entwurmt und geimpft (siehe den zugehörigen Impfausweis)
  • Wie und wo werden die Katzen gehalten
  • Kann ich auch die Elterntiere sehen
  • Gesund und sauber (auch das Umfeld, wo sie leben)
  • Nicht apathisch, sondern aktiv (außer sie schläft)
  • Glänzende Augen
  • Saubere Nase
  • Saubere, geruchsfreie Ohren
  • Sauberer After
  • Das gesunde Fell sollte glänzen
  • Kein Flohkot (kleine schwarze Krümel im Fell)
  • Keine Rippen auffällig zu fühlen (Unterernährung)
  • Schall der Zuchtkatzen (Eltern) auf z.B. HCM und PKD
  • Gentest der Zuchtkatzen auf z.B. PK def, GSD IV, SMA, etc.
  • Immer einen Kaufvertrag
  • Nur Vereinszüchter
  • Immer mit Stammbaum
  • Aktuelles Gesundheitszeugnis

Nicht jeder Züchter ohne Papiere ist schlecht, nicht jeder Züchter mit Papieren ist gut. Vereinszugehörigkeit ist leider keine Garantie für hohe Qualitäten und Hochwertigkeit der Zucht. Fehlende Vereinszugehörigkeit ist keine Garantie für billigere Tiere und einfaches Miteinander. Oft ist billiger bezahltes Tier im nachhinein das teuerste.